Die Spende von peripheren Blutstammzellen
Die Spende von peripheren Blutstammzellen erfolgt in der Regel ambulant. Etwa vier bis fünf Tage vor der Entnahme werden dem Spender durch Injektionen Wachstumsfaktoren verabreicht, damit sich seine Blutstammzellen im Knochenmark vermehren und ins periphere Blut ausgeschüttet werden.
Die anschliessende Entnahme erfolgt in einem der vier Entnahmezentren in Basel, Genf oder Zürich. Ähnlich wie bei der Apheresen-Spende im Blutspendezentrum wird dem Spender über einen Venenkatheter Blut entnommen und zu einem Zellseparator geführt. Hier werden die mittels Wachstumsfaktoren angereicherten Blutstammzellen vom Blut getrennt und gesammelt. Das restliche Blut fliesst über einen anderen Venenkatheter wieder in den Körper zurück.
Die Entnahme dauert 3 bis 6 Stunden. Nachher kann der Spender das
Entnahmezentrum wieder verlassen, vorausgesetzt, dass bei der ärztlichen
Nachuntersuchung keine Komplikationen festgestellt wurden.

