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Bei welchen Krankheiten werden Blutstammzellen transplantiert?

Fällt das blutbildende System im Knochenmark krankheitsbedingt aus beziehungsweise es werden pathologische Zellen gebildet, so kommt es rasch zu lebensbedrohlichen Krankheitserscheinungen, beispielsweise schwere Störungen der Immunabwehr durch Mangel an weissen Blutkörperchen, Blutungen durch Mangel an Blutplättchen oder Blutarmut (Anämie) durch Mangel an roten Blutkörperchen.

Die bekannteste Krankheit des Knochenmarks ist die Leukämie, die häufig auch als „Blutkrebs“ bezeichnet wird. Man unterscheidet akute und chronische Leukämien und davon wiederum zahlreiche Untergruppen. Daneben gibt es noch weitere bösartige Erkrankungen (Lymphome, Myelome, andere Erkrankungen des Blutes, etc.) sowie unterschiedlichste Funktionsstörungen (Anämien, angeborene Immundefekte, gewisse erbliche Stoffwechseldefekte bei Kindern).

undifferenzierte AML

Jährlich erkranken alleine in der Schweiz über 700 Kinder und Erwachsene an Leukämie oder anderen schweren Erkrankungen des Knochenmarks. Für viele dieser Patienten ist eine Transplantation mit Blutstammzellen die einzige Hoffnung auf Heilung.

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