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Zur Bedeutung der Gewebeverträglichkeit

Bekanntlich müssen bei einer Blutspende die Blutgruppen von Spender und Empfänger übereinstimmen.

Bei der Blutstammzellspende ist es ähnlich: Hier ist jedoch die Übereinstimmung der Gewebemerkmale (HLA-Merkmale), die eine Art Blutgruppe der weissen Blutkörperchen ergeben, für das Gelingen einer Blutstammzellstransplantation entscheidend. Sind die Unterschiede zu gross, besteht die Gefahr, dass die transplantierten Spenderzellen den Körper des Empfängers abstossen, da sie seine Gewebemerkmale als „fremd“ einordnen. Umgekehrt steigt auch die Gefahr, dass die fremden Blutstammzellen vom Körper des Empfängers abgestossen werden.

Demgegenüber spielen Unterschiede in den Blutgruppen von Spender und Empfänger für eine Blutstammzelltransplantation eine untergeordnete Rolle.

Deshalb erfolgt bei jedem registrierten Blutstammzellspender eine Gewebetypisierung (HLA-Typisierung).

Diese Daten werden dann – anonymisiert – in weltweit vernetzten Datenbanken aufbewahrt und, im Falle von Anfragen, mit der Gewebetypisierung des Patienten verglichen.

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